Manchmal sind es gerade die einfachen Dinge, die in einer Hexenküche nicht fehlen dürfen.
Frische Kräuter, etwas Butter, Knoblauch und Salz – mehr braucht es für eine gute Kräuterbutter zunächst gar nicht.
Und das Schöne daran: Du kannst sie immer wieder verändern, je nachdem, welche Kräuter gerade wachsen, was du zu Hause hast und welcher Geschmack zu deinem Essen passt.
Was du brauchst
250 g weiche Butter
1 Bund frische Kräuter, zum Beispiel Petersilie, Basilikum, Schnittlauch und Kerbel
1 Knoblauchzehe
½ TL Salz
So wird sie gemacht
Die Butter rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen, damit sie schön weich wird.
Die frischen Kräuter waschen, gut trocknen und erst kurz vor der Verarbeitung fein schneiden.
Den Knoblauch schälen und ebenfalls fein hacken.
Anschließend Butter, Kräuter, Knoblauch und Salz in eine Schüssel geben und mit einer Gabel gründlich miteinander vermengen.
Abschmecken und die fertige Kräuterbutter anschließend kalt stellen.
Und eigentlich war es das schon.
Selbstgemachte Kräuterbutter muss nicht kompliziert sein.
Was daraus meine Kräuterbutter aus der Hexenküche macht
Für mich wird aus Kräuterbutter nicht allein dadurch etwas Magisches, dass bestimmte Kräuter darin enthalten sind.
Entscheidend ist auch hier die Absicht, mit der ich sie zubereite.
Je nachdem, wofür ich die Kräuterbutter verwenden möchte, wähle ich die Kräuter bewusst aus und verbinde sie mit dem, was ich damit unterstützen möchte.
Das kann zum Beispiel Schutz, Heilung, Reinigung, Liebe, Kraft, Glück oder Stärkung sein.
Während ich die Kräuter schneide und mit der Butter vermenge, konzentriere ich mich auf genau diese Absicht.
So kann aus einem einfachen Lebensmittel etwas entstehen, das für mich zusätzlich eine persönliche und magische Bedeutung trägt.
Die Kräuterbutter bleibt dabei etwas, das wir essen und genießen – aber sie wird ganz bewusst zubereitet.